Logo Valentina Muschinskaya, Sprach- und Kulurreisen auf der Krim
SPRACH- UND KULTURREISEN AUF DIE KRIM

Russisch, ukrainisch oder krimtatarisch lernen

Der Osten ist offen

Plakat in Jalta

Seit dem Umbruch von 1989 bis 1991 sind die mittel- und osteuropäischen Republiken, aber auch Russland, die Ukraine und die übrigen Staaten der GUS näher an Westeuropa herangerückt. Einige der “neuen” Länder sind bereits Mitglieder der Europäischen Union. Andere, wie zum Beispiel die Ukraine, befinden sich erst auf dem Weg dahin. Neben dem kulturellen Austausch wachsen auch die ökonomischen Kontakte. Reisen in die Region der ehemaligen Sowjetunion sind einfacher geworden. Für die Ukraine beispielsweise braucht man seit Mai 2005 kein Visum mehr. Der Zugang zu Informationen über das riesige Gebiet der ehemaligen Sowjetunion ist einfacher geworden. So läßt sich das Interesse an Geschichte und Literatur, dem eindrucksvollen kulturellen Erbe, aber auch an aktuellen Vorgängen in den osteuropäischen Ländern leichter befriedigen denn je.

Die Sprachbarriere

Eine wesentliche Schranke freilich bleibt: die Sprache. Russischkenntnisse sind bei einer vertieften Beschäftigung mit den osteuropäischen Ländern und ihrer Kultur oder einer auf Dauer angelegten Tätigkeit im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion nach wie vor unerlässlich.

Natürlich stellt sich für Sie die Frage, wo Sie am besten Russisch lernen können. Wir laden Sie auf die Halbinsel Krim ein – einem sonnigen Ferienort, an dem Russisch die Verkehrssprache ist. Sprachen lernt man am besten nicht nur aus Büchern und im Klassenzimmer. So bringen Ihnen unsere Sprachkurse, kombiniert mit dem Aufenthalt in unserem Land, zusätzliche Vorteile: Während der Lektionen sind Sie voll gefordert und außerhalb der Unterrichtsstunden haben Sie sofort Gelegenheit, ihre wachsenden Sprachkenntnisse im Alltag einzusetzen. Zudem lernen Sie auf diese Weise nicht nur eine Sprache, sondern auch ihren kulturellen Hintergrund und das Leben bei uns aus nächster Nähe kennen.

Aber die Krim ist eine multinationale, kulturell außergewöhnlich vielfältige Region und so können Sie bei uns auch unsere ukrainische Landessprache erlernen oder einen krimtatarischen Einführungskurs belegen.
Die Sprache der Krimtataren ist seit Mitte des 15. Jahrhunderts bekannt. Aus drei verschiedenen Dialekten wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine einheitliche Schriftsprache entwickelt, die sprachwissenschaftlich enge Bezüge zum Türkischen aufweist. Diese Sprache wird auf der Krim von etwa 13% der Bevölkerung gesprochen.
Das Ukrainische ist weder ein Dialekt, noch eine Unterart der russischen Sprache, sondern eine eigenständige ostslawische Sprache, deren Existenz seit dem 9. Jahrhundert n. Chr. überliefert ist. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts prägte sich die ukrainische Schriftsprache und Literatur aus. Diese wurde aber von russischen Zaren weitgehend verboten und auch unter sowjetischem Regime unterdrückt. 1991 wurde Ukrainisch mit der Unabhängigkeit der Ukraine zur Amtssprache unseres Landes. In Zukunft dürften auch Kenntnisse des Ukrainischen für wirtschaftliche und politische Kontakte mit diesem an die EU angrenzenden flächenmäßig zweitgrößten Staat Europas (mit einer Einwohnerzahl von ca. 47 Millionen) an Bedeutung gewinnen.

Alle unsere Kurse werden von Universitätsdozenten durchgeführt, die für den Unterricht von Fremdsprachen speziell qualifiziert sind. Wir bieten unsere Sprachkurse an der südlichen Küste der Krim, in Samota (Koreiz) nahe Jalta ganzjaehrig an. In den Wintermonaten von November bis März organisieren wir zusaetzlich gerne Kurse für Sie in Simferopol, der Hauptstadt der Krim.

 

© Valentina Muschinskaya Aktualisiert: 12.02.2007